JOSEPH HAYDN

107 SINFONIE

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Kultur Niederösterreich


Parkhotel Pörtschach

24

D-Dur

Das Projekt

Ordnung nach Hoboken
Hob.I: 24
Chonologische Ordnung
35
Tonart
D-Dur
Periode
1763 bis 1765; Die „4 Vierhorn-Sinfonien“ und weitere einzigartige Kreationen
Kompositionsdatum
1764
Auftraggeber
Fürst Nikolaus I. Joseph Esterházy
Anzahl der Sätze
4
Echtheitsbeleg
Autograph
Partitur-Ausgabe

Sinfonien 1764 und 1765
Herausgeber: Horst Walter; Reihe I, Band 4; G. Henle Verlag München

Hob.I:24 Symphonie in D-Dur
Die Besetzung der Symphonie Nr. 24 weist eine zusätzliche Flöte auf, allerdings nur im langsamen Satz und im Trio. Das Allegro übertrifft das von Nr. 23 an Nervosität und Kraft, und die Durchführung (hauptsächlich in Moll) steigert sich zu einem Wutausbruch. Nach einem Orgelpunkt erwartet man die Reprise. Sie kommt vor, ist jedoch sehr verschieden vom Anfang des Satzes: piano statt forte, Moll statt Dur, mit einem auf das Skelett reduzierten Thema. Diese stets gespannte Passage schließt auch die Entwicklung ab; die Durtonart und das forte, Ausdruck der Entspannung, setzen erst nach einigen Takten ein. Das Adagio in G-Dur (3/4) für Flöte und Streicher ist ein langsamer Concertosatz ohne Orchesterritornelle, doch mit einer Schlusskadenz (nicht von Haydn). Das Menuett erinnert mehr an einen Walzer oder Ländler als einen höfischen Tanz. Das für Haydn neuartige Finale (4/4) erinnert stark an den 1. Satz und kommt diesem auch fast gleich an Bedeutung. Haydn trennte sich von dem Manuskript von Nr. 28 wahrscheinlich ein paar Jahre vor seinem Tod, und es befindet sich heute in West-Berlin. Es umfasst übrigens nur die ersten drei Sätze. Nr. 23 findet sich nicht im Entwurf-Katalog; die drei anderen sind aufgeführt, jedoch in der Reihenfolge 29-31-28. Ohne Zweifel handelt es sich hierbei um die Reihenfolge ihrer Entstehung (30-29-31-28). Verschiedene Indizien weisen darauf hin, dass Nr. 28 als letzte geschrieben wurde.
©James Webster

Analyse

Analyse

Analyse der Sätze

1. Satz
35,1
Satzbezeichnung
Allegro
Tonart
D-Dur
Form
Sonatenform
2. Satz
35,2
Satzbezeichnung
Adagio
Tonart
G-Dur
Form
zweiteilige Liedform
3. Satz
35,3
Satzbezeichnung
Menuet / Trio
Tonart
D-D-Dur
4. Satz
35,4
Satzbezeichnung
Allegro
Tonart
D-Dur
Form
Sonatenform
Spieldauert gesamt
ca. 19 Min.

Musiker

Musiker

Musiker

Anders als etwa bei den Opern lassen sich bei den Sinfonien, auf Grund ihrer unklaren zeitlichen Zuordnung, vollständige Besetzungs- bzw. Namenslisten der Orchestermusiker nicht anführen. Und es ist überhaupt nur bei einer der drei „Sinfonie-Schaffens-Phasen“ möglich, nämlich der mittleren Phase, jener am Hofe der Esterházys (1761-1781 letzte Sinfonie für das Esterház-Publikum) respektive 1790). Bei der ersten Phase, im Dienste des Grafen Morzin, also vor Esterházy (1757-1761) und der dritten Phase, jener danach (1782-1795) ist es überhaupt nicht möglich. Im Übrigen lässt sich die dritte Phase wiederum in drei Abschnitte gliedern: Jenen, in dem Haydn erstmals für ein „anderes“ Publikum als seines am Hofe Esterház komponierte (1782-1784), den Pariser Sinfonien (1785-1786) und den Londoner Sinfonien bis (1791-1795).
Namens- bzw. Gehaltslisten – und aus jenen wurde die Orchesterbesetzung „extrahiert“ - existieren also nur aus der Schaffensphase im Dienst der beiden Fürsten Esterházy, also von 1761 bis 1782.
Daher werden „nur“ jene Musiker angeführt, die im Dienste der beiden Fürsten Esterházy standen und mit Sicherheit über einen längeren Zeitraum in Haydns Orchester wirkten, quasi ein „All-Time – All-Stars-Orchester“. Ich behielt bei den betreffenden Musikern die Jahreszahl „-1790“ bei, da mit Sicherheit Haydn auch nach 1782 seine Sinfonien am Hofe zu Gehör brachte.

Leitung
Joseph Haydn
Orchestrierung
(2)*|2|0|0 – 2|0 – 0 – Str. *(im Wechsel mit den Ob)
Besetzung Orchester
(2)|2|0|1 – 2|0 – 0 – Str.
Besetzung
Flöte Franz Sigl 1761-1773
Flöte Zacharias Hirsch 1777-1790
Oboe Michael Kapfer 1761-1769
Oboe Georg Kapfer 1761-1770
Oboe Anton Mayer 1782-1790
Oboe Joseph Czerwenka 1784-1790
Fagott Johann Hinterberger 1761-1777
Fagott Franz Czerwenka 1784-1790
Fagott Joseph Steiner 1781-1790
Horn (spielte Violine) Franz Pauer 1770-1790
Horn (spielte Violine) Joseph Oliva 1770-1790
Pauke oder Fagott Caspar Peczival 1773-1790
Violine Luigi Tomasini 1761-1790
Violine (Stimmführer 2. Vl) Johann Tost 1783-1788
Violine Joseph Purgsteiner 1766-1790
Violine Joseph Dietzl 1766-1790
Violine Vito Ungricht 1777-1790
Violine (meist Viola) Christian Specht 1777-1790
Violoncello Anton Kraft 1779-1790
Violone Carl Schieringer 1768-1790

Medien

Medien

Musik

Antal Dorati

Joseph Haydn
The Symphonies
Philharmonia Hungarica
33 CDs, aufgenommen 1970 bis 1974, herausgegeben 1996 Decca (Universal)

1. Satz
35,1
2. Satz
35,2
3. Satz
35,3
4. Satz
35,4



Partitur

24









Haydn13
×

SINFONIE 107

1757

1. Periode
Hob.I:1

1757/1758

1. Periode
Hob.I:37

1757-1759

1. Periode
Hob.I:18
Hob.I:2

1757-1760

1. Periode
Hob.I:4
Hob.I:27

1758-1760

1. Periode
Hob.I:10
Hob.I:20

1761/1762

1. Periode
Hob.I:36
Hob.I:33

1771

4. Periode
Hob.I:52
Hob.I:42

1774/1775

5. Periode
Hob.I:68

1776

5. Periode
Hob.I:61

1777/1778

5. Periode
Hob.I:53 "L'Impériale"

1778/1779

5. Periode
Hob.I:71

1780

5. Periode
Hob.I:74
Hob.I:62

1781

5. Periode
Hob.I:73 "La chasse"

1787

8. Periode
Hob.I:89

-1788

8. Periode
Hob.I:88

1788

8. Periode
Hob.I:90
Hob.I:91

1789

8. Periode
Hob.I:92 "Oxford"

1793

10. Periode
Hob.I:99

1794

10. Periode
Hob.I:102

OPER 13

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
I. Periode
Acide
 
I. Periode
 
I. Periode
 
I. Periode
 
I. Periode
Lo speziale
 
I. Periode
 
I. Periode
Le pescatrici
 
I. Periode
 
I. Periode
 
I. Periode
L'infedeltà delusa
 
II. Periode
 
II. Periode
 
II. Periode
L'incontro improvviso
 
II. Periode
 
II. Periode
Il mondo della luna
 
II. Periode
 
III. Periode
 
III. Periode
La fedeltà premiata
 
III. Periode
Orlando paladino
 
III. Periode
Armida
 
III. Periode
La vera costanza II